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Samstag, 9. April 2011

Belle & Sebastian @ E-Werk Cologne 08-04-11

Es scheint die Sonne in Köln und laut Stuart Murdoch tut sie dies immer, wenn Belle and Sebastian in Köln spielen. Heute war es also wieder so weit. Das E-Werk lud zum Konzert ein und man sagt da natürlich nicht nein. (Gästeliste ahoi)


Mit Zoey Van Goey hat man dann auch noch gleich eine gute und zum Sound von B&S passende Vorband gefunden (wir erinnern uns an das Desaster bei Jeniferever) und so war das E-Werk auch gut gefüllt und die Gäste voller Erwartungen.
Nur wir selbst haben es dieses Mal nicht geschafft, ganz pünktlich zu sein und können deswegen auch nur etwas zu den letzten beiden Songs der Band sagen. Und die waren ganz nett! Irgendwie nicht mehr aber erfreulicher Weise auch nicht weniger.
Der vorletzte Song handelte im Übrigen über einen Robotiranosaurus und schon hier wurde das Publikum zum Mitmachen animiert... Später sollte es noch mehr zum mit machen geben aber zuerst...


...gab es erst einmal die berühmt-berüchtigte Umbaupause. Doch man hat glücklicherweise das Publikum nicht all zulang warten lassen und fast pünktlich um 21:05 Uhr betrat die Band die Bühne und startete mit "I Didn't See It Coming" ihre Show. 
Die Playlist des Konzerts war recht Bund gemischt. Hier kamen vor allem die schnelleren Songs sehr gut an, aber auch die rührigeren Tracks wurden gerne gehört. Kein nerviges Gequatsche in den ruhigen Passagen und auch das Dazwischengerufe hielt sich in Grenzen.
Kommunikation zwischen Band und Zuschauer gab es dennoch genug. So wurde man zum Mitpfeifen, Mitsingen, Mitklatschen, mit "aufderbühnetanzen", "mitaufderbühneklatschen" usw. animiert. Äußerst sympathisch wirkte auch die Bitte ein Schloss mit der Aufschrift "Belle and Sebastian love Cologne" an der Hohenzollernbrücke zu befestigen. Selbiges gab die Band einem auserwähltem Herren (Michael?! Wenn ich das richtig mitbekommen habe) dann zum Anbringen, mit.

Nach fast 120 Minuten und 17 Songs (+2 Zugaben, eine davon "Judy and the dream of horses") war die Band dann am Ende des Konzertes angelangt.
Die Fans waren begeistert und auch mir, als eher Belle & Sebastian Fremdling hat das alles sehr gut gefallen.
Es gibt Bands, die schaffen es nicht mal ein 40 Minuten Set gut zu spielen, B&S haben heute bewiesen, dass es auch noch Bands gibt, die es länger auf der Bühne schaffen.



Mehr Fotos gibts im ALBUM und die Tracklist natürlich wieder direkt:

Dienstag, 5. April 2011

Jeniferever @ Subway 04.04.2011

Das erste Mal sah ich Jeniferever im pretty Vacant in Düsseldorf, das zweite Mal im Cafe Mule in Leipzig, das dritte Mal im MTC und nun also im Subway...

Und obwohl ich das Subway wirklich gern mag, gewinnt es in dieser Reihe an Locations nicht, sondern bleibt hinter dem Cafe Mule zurück... Aber all das ist ja eigentlich ganz uninteressant, wenn es darum geht ein Konzert zu bewerten.

20:30 Uhr sollte es laut Karte und Subway-Webseite los gehen und so war ich dann auch mit ein wenig Verspätung 20:39 Uhr vor Ort. Zu meiner Überraschung war das Subway noch komplett leer und von einer Vorband keine Spur. Diese sollte dann 21:15 Uhr also ganze 45 Minuten anfangen, ihre Musik auf die Menschen los zulassen. Das Publikum war zu diesem Zeitpunkt ziemlich gemischt und es schien so, als seien die Hälfte der Leute tatsächlich nur wegen der Kölner Band da...

Diese fand ich allerdings absolut schlecht und hoffe, dass kein Cent meines Eintrittsgeldes in deren Kasse gewandert ist. Da stehen ein paar selbstverliebte Kölner Buben auf der Bühne, spielen 08/15 Sound, der nur auf Grund der unterirdischen Stimme des Frontmannes eine Daseinsberechtigung erhält...
Na ja, den paar Freunden der Band hat es wohl gefallen, die Leute, die wegen Jeniferever da waren, warteten allerdings eher im Hintergrund... I See Light waren dann kurz vor zehn Uhr fertig und ich zu dem Zeitpunkt eher genervt.
Zum Glück sollte dies nicht anhalten denn um 22:25 Uhr betraten die Jungs aus Uppsala und ließen sämtliche negative Energie verschwinden, in dem sie das Subway einmal komplett durch geblasen haben.
Es war LAUT! Aber der Sound war OK. Das Schlagzeug stand dabei sehr im Vordergrund was aber den Vorteil hatte, dass gerade das großartige Schlagzeugspiel in den Fokus geriet.
Kristofer Jönson schien zu Beginn ein wenig zurückhaltender als sonst und blieb häufiger an seinem Platz als bei andern Gigs... Dies lag vielleicht auch daran, dass recht wenig Leute zum Konzert gekommen sind. (Keine der 3 zuvor gesehenen Shows war so schlecht besucht)
EGAL! Jeniferever lieferten ein wirklich starkes Set ab, bei dem mir auffiel, dass die Songs der neuen Scheibe live besser wirkten und dass weniger von Spring Tides und dafür mehr von Chose a brighter Morning gespielt wurde. Jönson taute dann später auch auf und ließ sich zu ein wenig Posing hinreißen...
Live spielten Jeniferever ihre Songs noch bombastischer, noch epischer und vor allem wilder als auf Platte und es war mal wieder ein Fest.


Highlights: A Ghost In The Corner Of Your Eye, Hearts, Nangijala

Montag, 4. April 2011

The Thermals @ Gebäude 9 03.04.2011

Es ist Sonntag Abend und es regnet in Köln. Ich rase mit dem Fahrrad vom Deutzer Bahnhof zum Gebäude 9 und das erste was ich sehe, sind Menschen mit einem Schild auf dem steht, dass sie noch ein (oder mehrere?) Tickets brauchen.

Die Thermals haben also tatsächlich das Gebäude 9 ausverkauft und ich hatte schon Angst, dass es viel zu eng werden würde. Nachdem ich dann aber das Gebäude betreten und meine regennasse Jacke abgegeben hatte, löste sich die Angst schnell wieder auf. An der Bar war es zwar noch eng aber im Saal selbst war kurz vor Neun noch ausreichend Platz, wodurch sich mir die Möglichkeit ergab The Coathangers aus der ersten Reihe zu beobachten.
Rotziger Riot Grrrl Punk der besonderen Art, auch wenn solche Lables natürlich niemand mehr lesen möchte. Bei den Coathangers bietet sich dieser aber förmlich an. Während die junge Dame am Bass (Meredith Franco) aussieht, als sei sie gerade aus dem Kinderzimmer gestupst wurden, verkörpert Stephanie Luke (Schlagzeug) sozusagen die Reinkarnation des Punks. Die beiden anderen Mädels, Julia Kugel (Gitarre) und Candice Jones (Keyboard), passen da aber auch sehr gut rein. Musik machen können die Mädels aber natürlich auch. Mich erinnerte das ganze immer wieder an die wunderbaren Les Georges Leningrad oder auch The Rapture nur mit weniger Elektronik und mehr Punk.
Sollte Quentin Tarantino jemals einen Film über eine Punkband machen, dann sehe sie wohl so aus und würde auch genau so klingen. Das Publikum zeigte sich zu diesem Zeitpunkt noch ein wenig ruhig applaudierte aber brav. Die Band selbst zeigte, dass sie Spaß auf der Bühne hatte und spielte so auch überzeugende 40 Minuten (so überzeugend, dass mir nun ein Shirt dieser Band gehört)

Ohne langes warten ging es dann 22:00Uhr weiter mit den Thermals und der Saal war nun angenehm gefüllt. Jeder hatte genug Platz und die Stimmung war blendend. Dies lag natürlich auch an den sehr sympatischen Thermals die dann auch nicht lange fackeln und knallten ein Song nach dem anderen in den Raum.
Ab dem 3. Song kam dann auch das Publikum in Bewegung und es wurde gesprungen, getanzt und gepogt.
Dabei zeigte sich, dass auch die neueren Songs der Portlander recht gut ankamen auch wenn Songs wie "Here´s your Future" oder die Zugabe "Back to Grey" natürlich höher im Kurs stehen.
Insgesamt hauten the Thermals dann 24 Songs in 70 Minuten raus. Alles ohne viel Blabla und Ansagen aber wer braucht das denn auch? Die Band selbst strahlte enorme Spielfreude aus, das Publikum war angenehm durchmischt (nicht zu jung) und die Luft war feuchter als in einem Dampfbad.

Am Ende kann man nur sagen: Super Abend mit zwei starken Bands.

Fotos oder Videos gibt es diesmal allerdings nicht da ich, aus weißer Vorsicht die Kamera zu Haus gelassen habe. (Zu recht wie sich zeigte, als ich plötzlich die Kamera von dem Mädchen hinter mir auf dem Boden vor der springenden Masse retten konnte... wieder eine gute Tat :) )

Fotos, Setlist und ein paar Worte mehr gibt es bei den drei Jungs vom Konzerttagebuch

Freitag, 25. März 2011

The Boxer Rebellion @ Underground Köln (24.03.2011)

The Boxer Rebellion brachten vor kurzem ihr neues Album "The Cold Still" auf den Markt und da durfte eine Tour natürlich nicht fehlen. Das ich dieses besuchen würde, war mir bereits nach dem letzten Album klar und so begab ich mich am Donnerstag Abend nach Ehrenfeld ins berühmt berüchtigte Underground. Man kann den Laden mögen oder hassen, ich zähle mich eher zu letzterem.

Kurz nach halb 9 startete Eddie Rogert (der Gitarrentechniker von TBR) mit einigen Singer/Songwriter Stücken. Diese konnten leider nicht wirklich überzeugen. Dies lag zum einen an den Songs selbst, zum anderen an dem Publikum, welches vor allem in den vorderen Reihen, lieber mit Quatschen beschäftigt war.

Kurz nach 21Uhr betraten dann The Boxer Rebellion die Bühne. Eine vielzahl an IPhones tauchten plötzlich auf und filmten was das Zeug hält. Auch wenn man aufgrund der Lautstärke sicher nie etwas mit den Videos anfangen kann. Die Band begann mit dem nach vorn peitschenden Step out of the Car und schon machte sich das extrem bescheuerte Publikum bemerkbar. Wildes "Jawohl" rumgegröhle zusammen mit ständigen (misslungen) versuchen im 4/4Takt mitzuklatschen. Geil!
So konnten sich die Songs leider nie wirklich entfalten weil man (oder nur ich?) sich eben nicht komplett darauf einlassen kann, wenn ein haufen Spinner neben einem rumkrakelt und immer wieder versucht mitzusingen... Man fühlte sich ein wenig an Seven Nation Army vergewaltigungen erinnert...
Zudem trübte der äußerst schlechte Sound meine Stimmung. Für ~20€ könnte man ja eigentlich einen guten Klang erwarten, aber statt dessen zeigte die rechte Box immer wieder kraz und knartz Geräusche. Dies wurde vor allem bei dem gefühlsbetonten Doubt deutlich. Dem Großteil des Publikums sollte dies aber nicht sonderlich aufgefallen seien, quaselten die doch immer wieder wild draus los sobald die Band ruhigere Töne dar bot.

Eigentlich würde ich gern noch etwas über das wirklich starke Evacuate schreiben, oder darüber das die neuen Songs live deutlich besser mit dem Backcatalog der Band harmonisieren als vorher gedacht oder erwähnen, dass ich Soviets vermisste, aber im großen und ganzen ändert das nicht das Gefühl was mich am Ende des Abends begleitete.

Hoffen wir, dass the Boxer Rebellion auch einmal in einem anderen Laden, in dem der Sound, die Luft, das Publikum besser ist, spielen können. In anderen Ländern spielen sie ja bereits auf viel größeren Bühnen und hierzulande hoffe ich dann zumindest mal auf ein Gig im Gebäude9, meinetwegen sogar im Luxor aber bitte nie wieder im Underground. Ich zumindest war dort zum ersten und letzten Mal auf einem Konzert.


Ein paar wenige Bilder gibt es dann aber dennoch.








Freitag, 4. März 2011

Isbells im Kölner Studio672 (02.03.11)

Am Mittwoch Abend besuchte ich mal wieder das kleine aber feine Studio672 im Stadtgarten, in welchem pünktlich um 20:30Uhr die belgische Band Isbells spielen sollte.
Pünktlichkeit war dann allerdings doch ein wenig viel verlangt und so begann die Band erst eine halbe Stunde später.
Das Studio war gut gefüllt und als die Band auf die Bühne trat, waren auch alle dem Zauber der Isbells verfangen. Die Band begann mit einem Akkustikstück und zeigten schon,dass sie nicht diese rutinierte Band sind, die man vielleicht erwartet hätte. Sondern eine Band, die noch ganz frisch auf der Bühne ist und zumal Unsicherheiten zeigt. Das wirkt sympathisch und spätestens als die Band Instrumente im Publikum verteilt und zum Mitmachen animiert, weiß jeder, dass das irgendwie ein besonderer Abend, ein besonderes Konzert ist.
Nach rund 90 Minuten ist dieser nette Konzertabend auch schon wieder vorbei.
Was bleibt sind Erinnerungen, eine HALDERN POP 2011 Bestätigung(!) und natürlich Fotos und Videos.










Sonntag, 27. Februar 2011

spring leads you home tonight

Der Frühling, so wurde mir versprochen, sollte mich gestern nach Hause bringen.
Hat er aber nicht, sondern hat mich direkt in die wunderschöne Vorstadtprinzessin im Kölner Stadtteil KALK! geführt. Wer jetzt an "voll normaaal", Tom Gerhardt oder "Ramsdorf Kölsch" denkt, liegt aber vollkommen falsch. Die Vorstadtprinzessin ist ein Szenecafe/treff/kneipe/bar und wirklich herzallerliebst eingerichtet. So gibt es eine Juckbox in der Ecke, Kinositze auf der Toilette, Kronleuchter an der Decke und alles extrem gemütlich.
In diesen vier Wänden sollten gestern Abend also die Hamburger Band "spring leads you home tonight" (SLYHT) ihr erstes von zwei kölner Konzerten spielen.

Das Ganze fing pünklich 21 Uhr an, und kostete keine Mark. Mit Rharber- und Birnenschorlen bewaffnet, nahmen mein Freund und ich also Platz und genossen den frühen Abend.

Den Sound der Band kann ich nur schwer einordnen, Die Gitarre erinnert zeitweise an Dial M For Murder, der Anfang von Footprints an einen kleinen Damien Rice. Viele Songs blühen in ihrem Verlauf auf.
War ein nettes Konzert, klein aber fein. Im Laden herrschte reger Betrieb, immer wieder traten neue Menschen herein, die Kaffeemaschine brodelte leise im Hintergrund vor sich hin und ein kleiner Hund lief von Gast zu Gast, um ein wenig Aufmerksamkeit zu erhaschen.

Das alles fühlte sich gut und heimisch an, zumindest für die rund 70 Minuten, die die Band spielte.
Fotos gibts später, erstmal drei Videos. :)









Und ein Link zur Soundcloud-Seite, auf der ihr euch vier Lieder legal runterladen könnt. ++klick++

Montag, 14. Februar 2011

Einen frohen Valentinstag

.. wünsche ich meiner Leserschaft!
Hier ein paar Impressionen von der wohl verliebtesten Rheinbrücke in Deutschland. :)
Hohenzollernbrücke in Köln ..











Freitag, 11. Februar 2011

@ Nordsee

neulich bei Nordsee ..

auf die Frage, woher denn die Garnelen in meiner Fischsuppe stammen, erwiderte mir der Mitarbeiter nicht ein freundliches "Nordsee!" sondern ein vergiftetes "Bangladesch!" .. na, ob da wohl die Wertschöpfungskette funktioniert? ;)

Sonntag, 23. Januar 2011

Lust auf Chinesisch? :]

Und damit meine ich so richtig Chinesisch! Ohne komisch kitschige Bambusjahreskalender mit Litschibildern an der Wand, Kunstblumen in Massen, Drachenfiguren in allen Größen und abgepackte Einmalessstäbchen zum Reis. Eine Speisekarte, die weit über "gebratene Ente mit Reis, dazu verschiedenes Gemüse" und glutamathaltige Gerichte hinaus geht.

All denen, die eine gehobenere Küche mögen, kann ich das GREAT WALL Restaurant in Köln (direkt am Dom) innigst empfehlen.

Das Restaurant wurde schon in duzenden Prinz-Magazinen empfohlen, der Dinner-Club hat 2009 darüber berichtet. Es wurde international ausgezeichnet.

Es ist wirklich mein Lieblingsrestaurant, weil es super lecker ist, frische Lebensmittel verwendet werden, der Service wirklich sehr höflich, freundlich und stets bemüht ist. Natürlich findet man auf der Menükarte den oben genannten Klassiker, aber auch viele chinesische traditionelle  Gerichte, die man nicht unbedingt kennt. So habe ich heute zum Beispiel "Teebaumpilze mit Schweinebauch" bestellt. Das Ganze sah so aus:



Mann, war das lecker :) Ich war pappsatt von den leckeren Pilzen.
An die anderen Spezialitäten wie "Froschschenkel nach Sichuan-Art", "Sojabohnenkäse mit Speck", "Entenmagen a la Hunan" habe ich mich (noch) nicht getraut.

Sehr beeindruckt bin ich übrigens auch von dem sehr vielfältigen Tofuangebot. Es gibt so viele Gerichte mit Tofu.. jeder Vegetarier wird hier sicher etwas für sich finden können und inspiriert nach Hause gehen. :)

Ich freue mich auf den nächsten Besuch und ein Krebsfleischgericht.

p.s.: Von Montag bis Freitag gibt es ein Mittagsbuffet von 11°° bis 15°° Uhr. Es kostet um die 8€ und die Speisen wechseln täglich.

měiwèi, měiwèi!


Great Wall
Komödienstr. 37, 50667 Köln
0221/2774712